Ernährung

Du bist, was du isst: Ernährung für Ihre Zähne

Karies wird durch säurebildende Bakterien, die den Zahnschmelz angreifen, verursacht. Zucker ist der Nährboden für diesen Bakterienbelag!

Deswegen ist es für Ihre Zahngesundheit entscheidend, wie viel Zucker Sie mit dem Essen und Trinken zu sich nehmen und wie oft am Tag die Zuckerportionen an Ihre Zähne geraten. Denn bis zu einem bestimmten Punkt kann der Speichelfluss an den Glattflächen der Zähne reinigend wirken. (Noch schneller wirkt natürlich Zähneputzen!) Bekommen die Bakterien aber Zuckernachschub, so werden sie direkt wieder aktiv.

Verzichten Sie deswegen lieber auf zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten und Getränke. Aber Achtung, der Zucker versteckt sich gerne: Viele Getränke, Yoghurt und sogar Fertiggerichte und -soßen enthalten Zucker! Und auch Honig oder Obst kann als Zuckerlieferant den Bakterien Nährboden liefern.

Außerdem gibt es Nahrungsmittel, die Karies und Parodontose verursachende Keime in Schach halten können:

  • Vollwertkost und Rohkost müssen gründlich gekaut werden und regen deswegen den Speichelfluss an. Viel Speichel spült die Mundhöhle und neutralisiert die Säuren.
  • Fett und Eiweiß greifen den Zahnschmelz nicht an.
  • Käse beugt gegen Karies vor: Die Kombination des Proteins Kasein mit Kalzium und Phosphat kann die Minerale, die dem Zahnschmelz die Säure entziehen, ersetzen.
  • Fluor härtet die Zahnsubstanz. Besonders viel Fluor findet sich in grünem und schwarzem Tee, in Hülsenfrüchten und in Fisch.
  • Zwiebeln, besonders rohe Zwiebeln, wirken antibakteriell gegen das Bakterium Streptococcus mutans, einen der Hauptverantwortlichen für die Entstehung von Karies.

 

 


 

Zahnarztpraxis Dr. Karl-Heinz Sill // Leonberg // (Druckansicht)