Interessantes und Wissenswertes
Schon Kinder nutzen instinktiv Spucke, wenn sie sich eine Verletzung zugezogen haben. Blutet man am Finger, steckt man sich automatisch den Finger in den Mund. Auch Tiere lecken instinktiv ihre Wunden. Aus guten Grund: Speichel lässt Wunden tatsächlich schneller heilen. Den Beweis erbrachten niederländische Wissenschaftler aber erst vor wenigen Jahren. Schon länger bekannt ist die keimtötende Wirkung von Spucke sowie seine wichtige Funktion bei der Immunabwehr.
Histatin heißt der Wirkstoff, dem der Speichel seine „Zauberkräfte“ zu verdanken hat – ein kleines Protein, von dem man sich nun bessere Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Erkrankungen oder auch bei Brandverletzungen erhofft.
Die Redensart „sich seine Wunden lecken“ hat also einen ganz praktischen Hintergrund, und man darf sich ruhig im wahrsten Sinne des Wortes die Wunde lecken. Ihre Spucke hilft heilen!
geschrieben am 18.01.2012 um 15:04 Uhr.


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15.02.2012 - Sie haben die Wahl. [mehr]
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