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Interessantes und Wissenswertes

Spritzen als Schutzmantel gegen Schmerzen.

Angst vor der Spritze?
Das weiß jeder und haben viele schon am eigenen Leib verspürt: Zahnbehandlungen können ganz schön schmerzhaft sein. Müssen sie aber nicht. Die Lokalanästhesie ist mittlerweile so ausgefeilt und sicher, dass Patienten auf eine (fast) schmerzlose Behandlung vertrauen können.

Nicht wenige Menschen haben mehr Angst vor der Spritze als vor der eigentlichen Behandlung. Da ist die Angst vor dem Einstich-Schmerz. Die ist eigentlich unbegründet, denn ein erfahrener Zahnarzt spritzt beinahe schmerzlos. Und damit Patienten den Einstich der Kanüle noch weniger spüren, verwende ich vor dem Einspritzen ein Oberflächenspray.

Wenn der Patient den Mund gut öffnet, ruhig sitzt und – ganz wichtig! – dabei möglichst locker und entspannt bleibt, bekommt er von mir einen sicheren und wirkungsvollen Schutzmantel gegen den Behandlungsschmerz gelegt. Ich zeige Ihnen die richtige Atemtechnik, und dann klappt das mit der Entspannung auch gut.

Manchmal wirkt die Spritze schlecht. Die Gründe sind vielfältig. Zum Beispiel ist das Gewebe entzündet, oder der Patient raucht regelmäßig. In solchen Fällen spritze ich nach, entweder an einer anderen Stelle oder mit einem anderen Mittel.

Wie lange wirkt die Spritze nach? Das hängt natürlich von der Art der Spritze ab, doch in der Regel hält die Betäubung nicht länger als zwei, auch mal drei Stunden an. Solange im Zahnfleisch das Gefühl nicht zurückgekehrt ist, sollten Sie besser nichts essen. Vor allem nach längeren Zahnbehandlungen sollten Sie sich auch nicht mehr selbst hinter das Steuer setzen.
geschrieben von Dr. Karl-Heinz Sill am 13.04.2011 um 16:59 Uhr.
 
 
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