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Zahnbürstenbaum

Zahnbürste frisch aus dem Busch


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Zahnbürstenbaum (Salvadora persica)
Foto: Wikipedia

Es gibt Völker, die holen sich ihre Zahnbürsten jeden Tag frisch aus dem Busch. So wie die Massai. In den Gegenden, in denen sie umherziehen, wächst ein Strauch, dessen Holz sich mit wenigen Schnitten zu einer tollen Zahnbürste schnitzen lässt. Anschließend wird auf dem Holz so lange herumgekaut, bis ein Ende zahnbüstenartig ausgefranst ist. Die Massai kauen oft stundenlang auf ihren ausgefransten Zahnhölzern herum. Sie reinigen damit nicht nur ihre Zähne und ihr Zunge, sondern nutzen es auch zur Massage ihres Zahnfleisches.

Dieses Vorgehen ist gar nicht so hinterwäldlerisch, wie manche vielleicht denken, sondern es macht eine Menge Sinn. Im Holz der Zahnbürstenbaums sitzen viele wichtige Mineralstoffe, Proteine und keimhemmend wirkende Substanzen, und das Zahnbürstenholz weist dazu einen hohen Fluoridanteil auf.

In unseren Gärten und Wäldern wachsen keine Zahnbürstenbäume. Trotzdem muss unsere Zahngesundheit nicht darben, wir haben es sogar viel bequemer als die Massai: unsere „fertig geschnitzte“ Zahnbürste wartet nur wenige Meter entfernt im Bad auf uns, und stundenlange Zahnhygiene ist auch nicht nötig. Nur wenige Minuten Zahnpflege jeden Tag reichen aus, um unsere Zähne sauber und gesund zu erhalten.

geschrieben am 21.05.2015 um 11:06 Uhr.
 
 
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